Google Search Console für Webseiten. SEO-Daten richtig verstehen und nutzen

Eine Arztwebsite kann bei Google sichtbar sein, ohne dass auf den ersten Blick erkennbar ist, über welche Suchanfragen Patienten sie tatsächlich finden. Vielleicht erhält eine Behandlungsseite viele Impressionen, aber nur wenige Klicks. Oder eine wichtige Erkrankungsseite erscheint trotz guter Inhalte nicht wie erwartet in der Google-Suche.

Für solche Fragen gehört die Google Search Console zu den wichtigsten Werkzeugen im SEO.

Sie zeigt nicht einfach nur Besucherzahlen. Sie liefert Informationen darüber, wie eine Website in der Google-Suche erscheint, über welche Suchanfragen Nutzer auf sie aufmerksam werden und welche Seiten Google crawlen beziehungsweise indexieren kann.

Für Ärzte, Praxen und medizinische Einrichtungen können daraus wertvolle Hinweise für die Weiterentwicklung ihrer Website entstehen.

Was ist die Google Search Console?

Die Google Search Console, häufig mit GSC abgekürzt, ist ein kostenloses Werkzeug von Google für Websitebetreiber.

Sie liefert Informationen darüber, wie Google eine Website crawlt, indexiert und in der Suche darstellt. Außerdem stehen Leistungsdaten zur Verfügung, mit denen sich nachvollziehen lässt, über welche Suchanfragen und Seiten eine Website in der Google-Suche sichtbar wird.

Damit beantwortet die Search Console beispielsweise Fragen wie:

Welche Suchbegriffe führen zu meiner Arztwebsite?

Welche Seiten erhalten besonders viele Impressionen?

Wie viele Klicks entstehen über die organische Google-Suche?

Wie entwickeln sich die durchschnittlichen Positionen einzelner Seiten?

Gibt es Probleme bei der Indexierung?

Kennt Google eine neu veröffentlichte Behandlungsseite bereits?

Kann Google die XML-Sitemap verarbeiten?

Die Search Console ist damit weniger ein klassisches Statistikprogramm als vielmehr ein Werkzeug, mit dem sich die Präsenz der eigenen Website in der Google-Suche untersuchen lässt.

Warum ist die Google Search Console für Arztwebsites interessant?

Eine medizinische Website besteht häufig aus sehr unterschiedlichen Seitentypen.

Dazu gehören beispielsweise Erkrankungsseiten, Behandlungsseiten, Arztprofile, Leistungsseiten, Standortseiten und medizinische Ratgeber.

Diese Seiten verfolgen unterschiedliche Suchintentionen.

Eine Erkrankungsseite kann beispielsweise über informationsorientierte Suchanfragen gefunden werden, während eine Standort- oder Leistungsseite wesentlich stärker mit lokalen Suchanfragen verbunden sein kann.

Die Search Console hilft dabei, diese Unterschiede anhand tatsächlicher Suchdaten zu erkennen.

Statt nur zu vermuten, wonach Nutzer suchen, kann überprüft werden, für welche Suchanfragen Google eine bestimmte Seite tatsächlich anzeigt.

Klicks und Impressionen richtig verstehen

Zwei grundlegende Kennzahlen der Google Search Console sind Klicks und Impressionen.

Eine Impression entsteht vereinfacht gesagt, wenn ein Ergebnis der eigenen Website in der Google-Suche angezeigt wird.

Ein Klick wird gezählt, wenn ein Nutzer auf das entsprechende Suchergebnis klickt.

Für die SEO-Analyse einer Arztwebsite ist besonders das Zusammenspiel beider Werte interessant.

Viele Impressionen und vergleichsweise wenige Klicks können beispielsweise Anlass sein, die Suchanfragen und die Darstellung einer Seite genauer zu untersuchen.

Wenige Impressionen bedeuten dagegen nicht automatisch, dass eine Seite schlecht optimiert ist.

Vielleicht besitzt das Thema nur eine geringe Nachfrage oder die Seite ist für relevante Suchanfragen noch kaum sichtbar.

Kennzahlen sollten deshalb niemals isoliert bewertet werden.

Was sagt die CTR aus?

Die Click-through-Rate, kurz CTR, beschreibt das Verhältnis zwischen Impressionen und Klicks.

Wird ein Suchergebnis häufig angezeigt, aber vergleichsweise selten angeklickt, kann sich eine genauere Analyse lohnen.

Dabei sollte allerdings nicht sofort der Seitentitel geändert werden.

Zunächst sollte geprüft werden:

Für welche Suchanfragen entstehen die Impressionen?

Passt die Seite tatsächlich zu diesen Suchanfragen?

Welche Suchintention steckt dahinter?

Entspricht die Darstellung in den Suchergebnissen dem tatsächlichen Inhalt?

Erst wenn diese Fragen beantwortet sind, lässt sich beurteilen, ob eine Optimierung sinnvoll ist.

Nicht nur auf die Zahl schauen, sondern verstehen, warum sie entsteht.

Die durchschnittliche Position ist kein festes Ranking

Eine Kennzahl wird besonders häufig missverstanden: die durchschnittliche Position.

Eine Website besitzt nicht einfach eine einzige unveränderliche Google-Position.

Suchergebnisse können sich abhängig von Suchanfrage, Gerät, Standort und weiteren Faktoren unterscheiden.

Die Positionsangabe der Search Console sollte deshalb vor allem als Analysewert betrachtet werden.

Interessanter als die Frage „Bin ich auf Position 4,2?“ ist häufig:

Wie entwickelt sich die Sichtbarkeit einer wichtigen Seite über einen längeren Zeitraum?

Damit wird aus einer einzelnen Zahl ein sinnvoller Vergleichswert.

Suchanfragen zeigen, wie eine Seite gefunden wird

Der Bereich Suchanfragen gehört zu den besonders wertvollen Funktionen der Search Console.

Hier lässt sich erkennen, bei welchen Suchanfragen eine Website beziehungsweise eine bestimmte URL in der Google-Suche erschienen ist.

Das kann bei medizinischen Websites sehr aufschlussreich sein.

Nehmen wir eine Seite zum Thema Grauer Star.

Die Seite könnte unter anderem bei Suchanfragen rund um Symptome, Ursachen, Behandlung oder Untersuchung erscheinen.

Nun lässt sich prüfen, ob diese Suchanfragen zur eigentlichen Aufgabe der Seite passen.

Wenn eine Erkrankungsseite überwiegend für Behandlungssuchen erscheint, kann dies ein Hinweis sein, die Suchintention und die Abgrenzung zur vorhandenen Behandlungsseite genauer zu untersuchen.

Die Search Console liefert damit keine fertige SEO-Strategie.

Sie liefert Daten, aus denen sinnvolle Fragen und Maßnahmen abgeleitet werden können.

Einzelne Seiten statt nur die gesamte Website analysieren

Wer ausschließlich die Gesamtzahl der Klicks betrachtet, verschenkt einen großen Teil des Nutzens der Search Console.

Besonders interessant wird die Analyse auf URL-Ebene.

Eine einzelne Behandlungsseite kann beispielsweise untersucht werden:

Welche Suchanfragen führen zu Impressionen?

Wie entwickeln sich Klicks und Sichtbarkeit?

Welche Suchbegriffe passen besonders gut zur Seite?

Gibt es Suchanfragen, die eine andere Suchintention erkennen lassen?

Auf diese Weise können einzelne Inhalte wesentlich genauer bewertet werden.

Für eine Arztwebsite ist das häufig hilfreicher als eine pauschale Aussage wie:

„Der organische Traffic ist diesen Monat gestiegen.“

Search Console als Quelle für bessere Inhalte

Die Google Search Console kann auch bei der Content-Optimierung einer Arztwebsite helfen.

Dabei geht es nicht darum, jede gefundene Suchanfrage zusätzlich in einen Text einzubauen.

Das würde schnell zu unnatürlichen Texten oder Keyword-Stuffing führen.

Interessanter sind Suchanfragen, die echte Informationsbedürfnisse erkennen lassen.

Wenn beispielsweise verschiedene Nutzer nach einer bestimmten Frage zu einer Untersuchung suchen und die bestehende Seite diese Frage nicht ausreichend beantwortet, kann eine inhaltliche Ergänzung sinnvoll sein.

Die Reihenfolge lautet deshalb:

Suchanfrage erkennen → Suchintention verstehen → vorhandenen Inhalt prüfen → nur bei echtem Mehrwert ergänzen.

So werden Search-Console-Daten zur Grundlage besserer Inhalte und nicht zur Quelle künstlicher Keywordtexte.

Neue Chancen in bestehenden Rankings erkennen

Nicht jede SEO-Optimierung benötigt eine neue Landingpage.

Manchmal besitzt eine vorhandene Seite bereits relevante Impressionen für ein Thema, beantwortet die dazugehörige Frage aber noch nicht vollständig.

Hier kann die Search Console interessante Ansatzpunkte liefern.

Bevor eine neue URL erstellt wird, sollte deshalb geprüft werden:

Existiert bereits eine passende Seite?

Wird diese Seite für das Thema angezeigt?

Passt die Suchintention?

Kann die vorhandene Seite sinnvoll erweitert werden?

Damit lässt sich gleichzeitig verhindern, dass mehrere eigene Seiten unnötig um sehr ähnliche Suchanfragen konkurrieren.

Google Search Console und lokale Suchanfragen

Für Arztpraxen sind lokale Suchanfragen besonders interessant.

Beispiele wären Kombinationen aus medizinischer Leistung und Ort oder Fachrichtung und Stadt.

Über entsprechende Filter und Suchanfragen lässt sich untersuchen, bei welchen lokalen Begriffen die Website in der organischen Google-Suche erscheint.

Dabei ist eine wichtige Abgrenzung notwendig:

Die Search Console ist nicht dasselbe wie das Google Unternehmensprofil.

Sie sollte deshalb nicht als vollständiges Messinstrument für sämtliche lokale Sichtbarkeit einer Praxis verstanden werden.

Für die Analyse der eigenen Website in der Google-Suche ist sie dennoch ausgesprochen wertvoll.

Was zeigt der Leistungsbericht?

Der Leistungsbericht der Google Search Console enthält zentrale Informationen zur Sichtbarkeit einer Website.

Dazu gehören unter anderem:

Klicks

Impressionen

CTR

durchschnittliche Position

Suchanfragen

Seiten

Geräte

Länder

Zeiträume

Für eine Arztwebsite können beispielsweise folgende Vergleiche interessant sein:

Wie hat sich eine bestimmte Behandlungsseite entwickelt?

Welche Suchanfragen funktionieren auf mobilen Geräten?

Wie verändert sich die Sichtbarkeit nach einer größeren Inhaltsüberarbeitung?

Welche Seiten gewinnen oder verlieren Impressionen?

Welche Inhalte erhalten Sichtbarkeit, aber nur wenige Klicks?

Solche Vergleiche sind meist aussagekräftiger als der tägliche Blick auf einzelne Rankingpositionen.

Nicht jede Veränderung ist ein SEO-Problem

Ein Rückgang bei Klicks oder Impressionen kann unterschiedliche Ursachen haben.

Saisonalität, verändertes Suchverhalten, Konkurrenz, Änderungen der Suchergebnisse oder die allgemeine Nachfrage nach einem Thema können eine Rolle spielen.

Deshalb sollte eine einzelne Veränderung nicht sofort zu umfangreichen Änderungen an einer Website führen.

Sinnvoller ist es, Vergleichszeiträume zu betrachten und anschließend einzelne Seiten und Suchanfragen zu untersuchen.

Gerade bei gut funktionierenden medizinischen Inhalten gilt:

Nicht optimieren, nur weil eine Kurve einmal nach unten zeigt. Erst verstehen, dann verändern.

Indexierung mit der Search Console überprüfen

Neben Leistungsdaten liefert die Search Console wichtige Informationen zur Indexierung einer Website.

Dabei lässt sich untersuchen, welche Google bekannten URLs indexiert beziehungsweise nicht indexiert sind und welche Gründe dafür angezeigt werden.

Wichtig ist:

Nicht jede nicht indexierte URL stellt einen Fehler dar.

Weiterleitungen, Duplikate oder bewusst ausgeschlossene Seiten müssen beispielsweise nicht als eigenständige Suchergebnisse erscheinen.

Für eine Arztwebsite sollte deshalb nicht das Ziel lauten:

„Google muss jede URL indexieren.“

Viel sinnvoller ist:

„Google sollte die wichtigen und für die Suche bestimmten Seiten indexieren können.“

Das URL-Prüftool für einzelne Seiten

Wenn eine bestimmte Erkrankungs- oder Behandlungsseite nicht wie erwartet bei Google erscheint, kann das URL-Prüftool wichtige Informationen liefern.

Damit lässt sich eine einzelne URL genauer untersuchen.

Beispielsweise kann geprüft werden:

Ist die URL Google bekannt?

Ist sie indexiert?

Ist sie grundsätzlich indexierbar?

Wann wurde sie zuletzt gecrawlt?

Welche Canonical-Informationen werden erkannt?

Kann Google die aktuelle Seite abrufen?

Nach der Veröffentlichung oder einer wichtigen Änderung kann für einzelne URLs außerdem eine erneute Indexierung angestoßen werden.

Diese Funktion sollte jedoch nicht als Ersatz für eine saubere Website-Struktur und interne Verlinkung verstanden werden.

„Indexierung beantragen“ ist kein Rankingknopf

Dieser Punkt ist besonders wichtig.

Die Möglichkeit, eine Indexierung anzufordern, bedeutet nicht, dass Google einer Seite dadurch bessere Rankings gibt.

Auch eine erfolgreiche technische Prüfung bedeutet nicht automatisch, dass eine URL für relevante Suchanfragen weit oben erscheint.

Technische Erreichbarkeit und inhaltliche Qualität sind unterschiedliche Ebenen.

Die Search Console kann technische Probleme sichtbar machen.

Sie ersetzt aber keine überzeugende medizinische Seite.

XML-Sitemap kontrollieren

Die XML-Sitemap kann ebenfalls über die Google Search Console kontrolliert werden.

Damit lässt sich unter anderem nachvollziehen, ob Google eine eingereichte Sitemap verarbeiten kann.

Für eine medizinische Website ist vor allem interessant, ob die relevanten indexierbaren URLs berücksichtigt werden.

Dazu können beispielsweise gehören:

Behandlungsseiten

Erkrankungsseiten

wichtige Leistungsseiten

Arztprofile

Standortseiten

hochwertige Ratgeber

Nicht jede technisch erzeugte WordPress-URL gehört automatisch in die Sitemap.

Eine Sitemap sollte die sinnvolle Seitenstruktur unterstützen und nicht wahllos jede vorhandene URL enthalten.

Search Console und Canonical Tags

Die Search Console kann auch bei Canonical-Fragen hilfreich sein.

Wenn Google eine andere URL als bevorzugte Version betrachtet als vom Websitebetreiber vorgesehen, sollte nicht einfach der Canonical Tag mehrfach verändert werden.

Zunächst sollte untersucht werden, warum Google mehrere URLs als ähnlich oder zusammengehörig interpretiert.

Mögliche Ursachen können sehr ähnliche Inhalte, interne Verlinkungen oder technische URL-Varianten sein.

Hier überschneiden sich Search Console und technisches SEO.

Die eigentliche Lösung befindet sich jedoch meistens auf der Website und nicht innerhalb des Search-Console-Kontos.

Core Web Vitals in der Search Console

Auch die Core Web Vitals können innerhalb der Search Console beobachtet werden.

Dabei geht es um wichtige Aspekte der Nutzererfahrung und technischen Performance einer Website.

Zu den zentralen Kennzahlen gehören LCP, INP und CLS.

Für eine Arztwebsite kann der entsprechende Bericht dabei helfen, technische Probleme auf bestimmten Seitengruppen zu erkennen.

Die eigentliche Optimierung sollte anschließend gezielt erfolgen.

Eine schlechte Kennzahl wird nicht dadurch besser, dass sie regelmäßig kontrolliert wird.

Die technische Ursache muss gefunden und behoben werden.

Search Console nach einem Relaunch

Besonders wertvoll ist die Google Search Console nach einem Website-Relaunch.

Dann sollte beobachtet werden, ob wichtige URLs weiterhin erreichbar und indexierbar sind.

Auch Weiterleitungen, neue URL-Strukturen, Sitemaps und Veränderungen der organischen Suchleistung verdienen Aufmerksamkeit.

Ein Relaunch sollte deshalb nicht mit dem Tag abgeschlossen sein, an dem die neue Website online geht.

Die Wochen danach gehören zur SEO-Arbeit dazu.

Search Console nach Veröffentlichung neuer Inhalte

Wird eine neue Erkrankungs- oder Behandlungsseite veröffentlicht, sollte nicht täglich kontrolliert werden, ob sie bereits gute Rankings besitzt.

Sinnvoller ist ein strukturierter Ablauf.

Zunächst sollte die Seite intern sinnvoll verlinkt und gegebenenfalls in der XML-Sitemap enthalten sein.

Anschließend kann geprüft werden, ob Google die URL kennt und indexieren kann.

Später werden die ersten Suchanfragen und Impressionen interessant.

Erst mit ausreichenden Daten lässt sich sinnvoll beurteilen, ob die Seite zur gewünschten Suchintention passt.

Welche Daten sollte eine Arztpraxis regelmäßig prüfen?

Eine Arztpraxis muss nicht jeden Morgen die Search Console öffnen.

Wichtiger ist eine regelmäßige und strukturierte Kontrolle.

Besonders nach größeren Änderungen an der Website lohnt sich eine genauere Beobachtung.

Für eine laufende SEO-Betreuung können unter anderem folgende Punkte interessant sein:

Entwicklung wichtiger Landingpages

relevante Suchanfragen

Klicks und Impressionen

auffällige Veränderungen der CTR

Indexierungsprobleme

neu veröffentlichte URLs

Sitemap-Probleme

Core-Web-Vitals-Probleme

technische Auffälligkeiten

Entscheidend ist nicht die Menge der kontrollierten Kennzahlen.

Entscheidend ist, ob aus den Daten die richtigen Schlussfolgerungen gezogen werden.

Häufige Fehler bei der Google Search Console

Bei der Auswertung der Search Console können einige typische Fehler auftreten.

Jede Impression wird als Erfolg betrachtet.

Eine Impression ist vor allem dann interessant, wenn die dazugehörige Suchanfrage zur Website und zum Inhalt passt.

Die durchschnittliche Position wird als festes Ranking interpretiert.

Sie sollte als Analysewert und nicht als unveränderliche Google-Position verstanden werden.

Bei sinkenden Klicks werden sofort Texte verändert.

Vor einer Änderung sollte zunächst untersucht werden, warum sich die Werte verändert haben.

Jede nicht indexierte URL wird als Problem angesehen.

Nicht jede URL soll oder muss indexiert werden.

Suchanfragen werden ungeprüft als Keywords in Texte eingebaut.

Entscheidend ist die dahinterstehende Suchintention und nicht die bloße Wiederholung eines Begriffs.

Indexierung wird mit Ranking verwechselt.

Dass Google eine Seite indexiert hat, sagt noch nichts darüber aus, wie gut sie für eine bestimmte Suchanfrage positioniert wird.

Die Search Console wird nur geöffnet, wenn etwas nicht funktioniert.

Ihre Stärke liegt gerade darin, Entwicklungen über einen längeren Zeitraum nachvollziehen zu können.

Google Search Console ersetzt kein SEO-Konzept

Die Search Console ist ein leistungsfähiges Werkzeug.

Sie entscheidet aber nicht, welche Erkrankungsseiten eine Praxis benötigt, wie eine Behandlungsseite aufgebaut sein sollte oder welche Inhalte für Patienten wirklich hilfreich sind.

Sie liefert Daten.

Die Interpretation dieser Daten bleibt Aufgabe des Menschen.

Eine Suchanfrage mit vielen Impressionen ist noch keine Contentstrategie.

Eine niedrige CTR ist noch keine Aufforderung, sofort einen Seitentitel umzuschreiben.

Und eine nicht indexierte URL ist noch kein technischer Fehler.

Gute SEO-Arbeit beginnt deshalb nicht beim Ablesen der Zahlen, sondern bei deren Einordnung.

Fazit: Mit der Google Search Console die eigene Sichtbarkeit verstehen

Die Google Search Console für Arztwebsites hilft dabei, die organische Sichtbarkeit nicht nur zu vermuten, sondern anhand konkreter Daten zu untersuchen.

Sie zeigt, über welche Suchanfragen und Seiten Sichtbarkeit entsteht, wie sich Klicks und Impressionen entwickeln und ob Google wichtige URLs crawlen und indexieren kann.

Für Ärzte und medizinische Einrichtungen entsteht der größte Nutzen jedoch nicht durch möglichst viele Berichte.

Entscheidend ist, aus den Daten die richtigen Fragen abzuleiten.

Welche Inhalte funktionieren? Welche Suchintention erreicht eine Seite? Wo bestehen technische Probleme? Und an welcher Stelle sollte bewusst nichts verändert werden?

Die Search Console sagt nicht automatisch, was zu tun ist. Sie liefert die Informationen, um bessere SEO-Entscheidungen treffen zu können.

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